Mandat und Mission

„Wer nicht handelt, wird behandelt“, das wussten schon die Unternehmerinnen und Unternehmer, die 1947 die Arbeitsgemeinschaft Fernverkehr (AGF) als Vorläuferorganisation des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) gründeten. Zwar waren damals ganz andere existenzielle Probleme zu bewältigen, aber den Gründungsmitgliedern war klar: Die Branche darf nicht politischen Wechselspielen überlassen bleiben. Wie richtig sie mit dieser Überzeugung lagen, zeigt die Geschichte der Verkehrspolitik, die immer wieder den Lkw zum Angriffsziel oder Zahlmeister in den Mittelpunkt rückte und noch immer rückt. Ob nun der „Seebohm-Zug“, Leberplan, Deregulierung, Sonderabgaben des Kraftverkehrs, Sozialvorschriften, Gesetzesänderungen, Gewerberecht oder technische Themen im Vordergrund standen oder stehen: Der BGL gibt dem Gewerbe eine starke Stimme mit seinem Netzwerk über die Landesverbände und seinen Verbindungsbüros zur Politik in Brüssel und Berlin. Wir halten die „Hand am Puls“ und unser Selbstverständnis richtet sich auf die Mitgestaltung verkehrspolitischer Entscheidungen. Darin unterscheiden wir uns von Medien oder reinen Informationsdiensten, die täglich über Veränderungen berichten, aber keinen Gestaltungsbeitrag leisten können. Mit engem Bezug zur Basis der mittelständischen Unternehmen leitet der BGL sein Mandat zur Mitgestaltung gegenüber Politik und Öffentlichkeit ab. Tausende von Mitgliedern in den Landesverbänden und mehrere hundert Unternehmerinnen und Unternehmer in Ausschüssen, Arbeitskreisen und den Gewerbegremien sind der Garant für praxisnahe Gewerbepolitik und der entscheidende Erfolgsfaktor des BGL in der Politikarena. Gemeinsam sind wir „unterwegs nach morgen“.